Saisonalität im SEO – wann ist der Website-Traffic am höchsten?
Machen Sie sich Sorgen, weil der Traffic auf Ihrer Website zurückgeht? Das muss nicht bedeuten, dass Sie etwas falsch machen. Rückgänge können auf die SEO-Saisonalität zurückzuführen sein – den natürlichen Zyklus der Nutzeraktivität. Erfahren Sie, wann der Website-Traffic am höchsten ist und wann er zu sinken beginnt.
Was sind Saisons im SEO?
Als Saisons im SEO bezeichnen wir die wechselnde Aktivität der Nutzer in Suchmaschinen im Laufe eines Jahres.
Die Saisonalität betrifft alle Branchen und hängt meist mit der Sommer- beziehungsweise Urlaubszeit oder mit Weihnachten zusammen, wenn der Online-Traffic deutlich geringer ist.
SEO-Saisons können auch innerhalb bestimmter Branchen auftreten. Ein Feuerwerksgeschäft verzeichnet beispielsweise rund um Silvester den höchsten organischen Traffic.

Interesse am Suchbegriff „Feuerwerk“ im Jahresverlauf.
Unabhängig von den Besonderheiten einzelner Branchen konzentrieren wir uns auf allgemeine SEO-Trends, die einen großen Teil der Websites betreffen.
Wie zeigt sich die Saisonalität im SEO?
Eine typische Phase mit Rückgängen und Anstiegen wird durch die blaue Linie in der folgenden Grafik dargestellt:

Wie die obige Grafik zeigt, besteht die SEO-Aktivität aus vier Phasen:
- Die Phase der natürlichen SEO-Rückgänge beginnt etwa im Juni, also zu Beginn der Urlaubszeit.
- Der Rückgang des Traffics setzt sich bis Ende August fort und verlangsamt sich, wenn die Menschen aus ihrem Sommerurlaub zurückkehren.
- Im September steigt der Traffic bis Weihnachten an. Die geringere Aktivität der Internetnutzer hält bis zum Jahreswechsel an.
- Im Januar kommt es zu einem dynamischen Traffic-Anstieg, der sich bis zum Beginn der Urlaubssaison stabilisiert. Danach beginnt der Zyklus von vorn.
Veränderungen in den SEO-Ergebnissen werden nicht ausschließlich durch die auf der Website ergriffenen Maßnahmen verursacht. Die Anstiege und Rückgänge hängen auch mit natürlichen Phasen zusammen, in denen Menschen sich erholen oder arbeiten.
Der Website-Traffic sinkt – was tun?
Traffic aus Suchmaschinen ähnelt einem Börsenchart mit Auf- und Abschwüngen. Vorübergehende Rückgänge sind ein natürliches Phänomen und sollten für sich genommen noch kein Grund zur Sorge sein.
Natürlich sollten Sie Ihre Website regelmäßig überprüfen und die Ursachen für Rückgänge oder Anstiege bei der Suchmaschinenoptimierung ermitteln. Die Analyse sollte jedoch auch die Saisonalität berücksichtigen, die den Traffic um mehrere Dutzend Prozent beeinflussen kann.
Angesichts der genannten Zyklen ist es schwierig, im Juli oder August neue SEO-Rekorde aufzustellen, wenn viele Menschen eine Arbeitspause einlegen. Umgekehrt sollten Sie Ihr Unternehmen auf die Wintermonate vorbereiten, wenn der Website-Traffic am höchsten ist.
Sehen Sie sich Ihre eigenen Diagramme in Google Analytics oder der Search Console an, um die Saisonalität in Ihrem Fall zu bestimmen. Wenn Sie diese Mechanismen verstehen, bewahren Sie nicht nur die Ruhe, wenn das SEO vorübergehend schlechter läuft, sondern können auch kommende Wachstumsphasen und eine erhöhte Kundenaktivität besser vorhersehen.
Saisonalität im SEO – Fragen und Antworten
Im Allgemeinen ist der Website-Traffic von Januar bis April am höchsten. In dieser Zeit arbeiten die meisten Menschen und nutzen das Internet.
Dabei handelt es sich jedoch um einen allgemeinen Trend, der in bestimmten Branchen anders ausfallen kann. Für einen Bootsverleih ist die SEO-Saison im Winter beispielsweise von den geringsten Zugriffszahlen geprägt.
Allgemein gilt: Der Website-Traffic ist während der Urlaubssaison sowie rund um Weihnachten am niedrigsten. In diesen Zeiträumen sind die stärksten SEO-Rückgänge zu beobachten.
Auch hier gilt jedoch, dass bestimmte Branchen – etwa Reisewebsites – in dieser Zeit den höchsten Traffic verzeichnen können.
Erstens kann es sein, dass Ihre Branche überhaupt keiner SEO-Saisonalität unterliegt. Das ist bei Branchen häufig der Fall, in denen die Nachfrage das ganze Jahr über stabil bleibt, etwa bei Friseuren oder Bestattungsunternehmen.
Zweitens generieren Sie möglicherweise noch nicht genügend Traffic, um solche Muster zu erkennen. Eine neue Website, die sich gerade entwickelt, kann von Monat zu Monat neue Rekorde aufstellen. Mit der Zeit steigt die Zahl der Nutzer jedoch, und die natürlichen Aktivitätsmuster werden deutlicher sichtbar.
Zusammenfassung
- SEO-Saisonalität bezeichnet Phasen mit steigenden und sinkenden Zugriffszahlen aus der organischen Suche. Sie entsteht durch die wechselnde Aktivität der Internetnutzer im Jahresverlauf.
- SEO-Zyklen werden üblicherweise in vier Phasen unterteilt: sommerlicher Rückgang, Erholung im September, Rückgang rund um die Feiertage und Erholung im Januar.
- Veränderungen beim organischen Traffic sind nicht nur auf aktive Maßnahmen zurückzuführen, sondern auch auf SEO-Saisons, die sich je nach Branche unterscheiden können.
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